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Meldung:
09. November 2011
Jubilarehrung der SPD Westende
Uli Schmidt zeichnete langjährige Parteimitglieder aus
Jubilare 2011
Der SPD – Ortsverein Westende ehrte in der vergangenen Woche seine langjährigen Mitglieder. Die Ehrung wurde durch den Landtagspräsidenten a.D. Uli Schmidt durchgeführt, der in seiner langen politischen Laufbahn häufig Kontakte zu den Jubilaren hatte. So wurden zahlreiche gemeinsame Erinnerungen ausgetauscht. Zu den Gratulanten zählten neben Ortsvereinsvorsitzender Karin Striepen der Landtagsabgeordnete Thomas Stotko sowie Stadtverbandsvorsitzender Uli Schwellenberg.

Auf dem Foto sind zu sehen (v. links):

Wolfgang Pfitzner (40 J.), Marion Schnaar-Kolecki (25 J.), Stadtverbandsvorsitzender Uli Schwellenberg, Landtagspräsident a.D. Uli Schmidt, Andreas Tebben (25 J.), Adolf Böhmer (50 J.), Marlies Einhaus (40 J.), MdL Thomas Stotko, Dieter Woschée (40 J.) und OV-Vorsitzende Karin Striepen
Nicht auf dem Foto sind Catrin Nause, Käte Prümers und Klaus Riemann, die 25 Jahre Mitglied der SPD sind, und Heino Herzig, der für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde.



Meldung:
20. Oktober 2011
SPD Westende zieht Zwischenbilanz der Ratsperiode
Zwei Jahre Jamaika und BM K. Strauss-Köster
Auf großes Interesse stieß die Zwischenbilanz der laufenden Ratsperiode, die der SPD-Ortsverein Westende jetzt vorlegte. Lebhaft diskutiert wurden die Vergleiche der Wahlkampfbroschüren mit der realen Politik, die von Vorstandsmitgliedern vorgetragen wurden. Auf viel „Wahlkampflyrik“ sei er im Programm der FDP gestoßen, so Dietmar Vogel, habe aber bislang keine konkreten Umsetzungsansätze erkannt.
Den angekündigten „klaren und offenen Dialog“ mit den BürgerInnen vermisste auch Peter Schlusnus. Viele CDU-Wahlversprechen, wie den Ausbau der Kulturangebote für Ältere, sah er durch die von Jamaika deutlich verkleinerte Seniorenbegegnungsstätte gar konterkariert. Auch das Versprechen, die Vorzüge der Flusslandschaft zu schützen und nutzen, werde durch die geplante Westfalia-Bebauung nicht gehalten.
Ähnlich verfehlt sah Karin Striepen das Ziel der Grünen, die „Stadt an den Fluss zu holen, ohne die Auen zu belasten“. Statt sich für versprochene ambulante Alternativen zur Heimunterbringung einzusetzen, haben die Grünen den Kräling-Plänen zum Bau eines Pflegeheimes zugestimmt.
„Wir werden den nächsten Haushalt deshalb in einer öffentlichen Veranstaltung vorstellen und mit den Herdecker BürgerInnen diskutieren“, so noch die Grünen in ihrem Wahlprogramm. Stattdessen erfolgten die Haushaltsbeschlüsse zur Aufgabe von Schule und Jugendzentrum ohne Diskussion mit den Betroffenen.
Dass dies ein gravierender Fehler war, gab Klaus Faeskorn (FDP), klar zu. Doch eine Antwort darauf, wie es nun mit der Jugendarbeit weiter gehen solle, blieb er schuldig.
Auch die Wahlkampfversprechen von Katja Strauss-Köster wurden kritisch betrachtet. Z.B. heißt es in ihrem Programm „Bürgerbeteiligung wird in Herdecke groß geschrieben! Ich möchte die Bürgerinnen und Bürger Herdeckes aktiv in meine Arbeit für unsere Stadt einbeziehen.“ Die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger jedoch scheint der Bürgermeisterin eher ein hinderlicher Dorn im Auge. Seitdem Strauss-Köster Bürgermeisterin ist, wurden zwei neue Bürgerinitiativen („Rettet das MiTTendriN“ und „Aktion Westfalia“) gegründet, mit welchen sich die Stadtverwaltung erst nach erheblichem Drängen und immer größer werdendem Druck zu Gesprächen bereit erklärte.
Die Aufgabe der Opposition legte Fraktionsvorsitzende Nadja Büteführ dar: sie muss kontrollieren, und – wo es nötig ist, kritisieren, klare Kante zeigen, Alternativen aufzeigen, Einigkeit demonstrieren und als klar definierbare und erkennbare Alternative in die nächste Wahl gehen. Dazu muss die Herdecker SPD nah am Bürger bleiben, Präsenz zeigen, die Öffentlichkeit in Form von Bürgerversammlungen beteiligen und einbeziehen, sozialdemokratische Werte pflegen, aber auch den Finger in die Wunde legen.


Meldung:
11. Oktober 2011
Mitgliederversammlung der SPD Westende
Versprochen - gehalten?
Zwischenbilanz nach 2 Jahren BM K. Strauss-Köster und Jamaika
Eine Zwischenbilanz der laufenden Ratsperiode will der Ortsverein Westende bei seiner Mitgliederversammlung ziehen. Sind die Wahlkampfversprechen von Katja Strauss-Köster und den Jamaika-Koalitionären gehalten worden? Ein Vergleich der Wahlkampfbroschüren mit der Realität lädt zur Diskussion ein.
Über die Rolle der Herdecker SPD in der Opposition werden Fraktionsvorsitzende Nadja Büteführ und Stadtverbandsvorsitzender Uli Schwellenberg berichten.
Der Ortsverein lädt alle Mitglieder und interessierte BürgerInnen am Dienstag, d. 18.10. um 20.00 Uhr in die Kirchender Kronenstuben ein.

Pressemitteilung:
16. Juli 2011
Vieles wird in Westende schon gelebt
SPD - Ortsverein diskutiert Parteireform
Lebhaft diskutiert wurden auf der Mitgliederversammlung der SPD – Westende die Vorschläge des Parteivorstands zur Parteireform. Diese war auf dem Bundesparteitag 2009 in Dresden beschlossen worden. Zunächst wurde eine Umfrage unter den Ortsvereinen durchgeführt, die deutlich zeigte, dass viele Ortsvereine nicht in der Lage sind, ihrer Aufgabenstellung gerecht zu werden. Außerdem zeigt eine Analyse, dass sich die Ausgangslage für das Wirken von Parteien geändert hat. Die Ansprüche an politische Teilhabe haben sich verändert. BürgerInnen engagieren sich zwar zu Themen wie Stuttgart 21, lassen sich jedoch nicht in feste Organisationen einbinden. Häufig ist ihnen dieses auch wegen wechselnder Biografiephasen nicht möglich.

Mit der Parteireform soll nicht punktuell etwas verändert werden, sondern ein andauernder Veränderungsprozess angestoßen werden. Zwar lehnt auch der Ortsverein Westende die in den Medien viel diskutierte Möglichkeit ab, Nichtmitglieder im Vorfeld an der Kandidatenaufstellung zu beteiligen, allerdings möchte er nicht die Reform auf diesen einen Aspekt reduziert sehen. Positiv wird z. B. das Angebot gesehen, Sachentscheidungen durch die Mitglieder treffen zu lassen.

Insgesamt war man sich einig, dass viele Aspekte der Reform bereits seit langem in der SPD – Westende gelebt werden. Selbstverständlich sind Bürgerversammlungen und die Beteiligung von Nichtmitgliedern an der Meinungsbildung. Übereinstimmend waren die Teilnehmer jedoch der Meinung, dass die Politik in Landes- und Bundespartei deutlich sozialdemokratische Handschrift tragen muss, um die Arbeit vor Ort zu erleichtern.



Meldung:
08. Juli 2011
„Die SPD erneuert sich“
Parteireform Thema der Mitgliederversammlung der SPD Westende
Der SPD – Ortsverein Westende lädt ein zu einer öffentlichen Mitgliederversammlung im Restaurant Kronenstuben in Kirchende.

Thema der Versammlung soll die z.Zt. in den Medien viel diskutierte Parteireform sein. Wie viel Mitspracherechte sollen Nichtparteimitglieder erhalten und wie sollen gleichzeitig die Rechte der Mitglieder gestärkt werden, so lautet die Fragestellung. Weiterhin soll über die zukünftige Arbeit und politische Ausrichtung des Ortsvereins diskutiert werden.

Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 14.07.11 um 19.30 Uhr


Pressemitteilung:
07. Juli 2011
SPD - Fraktion begrüßt Neukonzeption der offenen Kinder- und Jugendarbeit
Proteste gegen Schließung des MiTTendriN zeigen Erfolg
Der Arbeitskreis Jugend der SPD-Fraktion hat sich in seiner letzten Sitzung mit der Neukonzeption der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Herdecke befasst. Grundlage der Diskussion war das Eckpunkte-Papier der Verwaltung, das bereits im Unterausschuss des Jugendhilfeausschusses und beim runden Tisch vorgestellt wurde.
„Wir sehen in diesen konzeptionellen Überlegungen einen klaren Erfolg der Proteste von Bürgerinitiative, SPD-Fraktion sowie der vielen engagierten BürgerInnen gegen die Schließung des HoT MiTTendriN.“ so Karin Striepen, Mitglied der Arbeitsgruppe.
Das Konzept sieht die Aufrechterhaltung der offenen Kinderarbeit an zwei Standorten vor, am künftigen neuen Gebäude der Grundschule Im Dorf sowie im HoT Fachwerk Life. Die SPD-Arbeitsgruppe begrüßt diesen Vorschlag, da das HoT MiTTendriN gerade im Bereich der Kinderarbeit eine wichtige Funktion innehat. Die Anbindung an die Schule war für die SPD ein wichtiges Kriterium schon beim Umzug des Jugendzentrums von Westende in den Kernbereich Kirchendes.
Den Wünschen der befragten Jugendlichen entsprechend soll die Jugendarbeit zukünftig im Innenstadtbereich konzentriert werden. Mit dem Angebot von Trendsportarten und der Einrichtung eines Jugendcafés orientiert man sich an den Bedürfnissen der Jugendlichen. Zudem spielt der Wunsch dieser Altersgruppe, unter sich zu sein und sich von den Kindern abzugrenzen, eine wichtige Rolle.
Kritisch sieht der Arbeitskreis jedoch den Vorschlag der Verwaltung, hierfür Räumlichkeiten im Schulzentrum zu nutzen. Für die Jugendlichen sei es wichtig, Schule und Freizeit auch räumlich zu trennen. Hier sollte ein Standort am Bleichstein in der Nähe der Sportangebote gefunden werden.


Ein besonderes Augenmerk sollte noch auf das Angebot für die 11- 14-Jährigen gelegt werden, die einerseits bei den Jugendlichen noch nicht recht erwünscht sind, die andererseits sich bei den Kindern auch nicht mehr wohl fühlen. Spezielle Angebote für diese Altersgruppe - möglicherweise an unterschiedlichen Standorten – sind dringend erforderlich, so die SPD.
Diese konzeptionellen Überlegungen müssen nun ergänzt werden durch Raumvorgaben sowie den personellen Bedarf und den daraus resultierenden Kostenberechnungen. Insgesamt begrüßt die Arbeitsgruppe die Vorschläge der Verwaltung, die auch vom Unterausschuss Jugendhilfeplanung sowie vom runden Tisch positiv aufgenommen wurden. Die SPD - Mitglieder betonen jedoch, dass es sich hier um ein Gesamtpaket handelt, das nur bei Umsetzung aller Maßnahmen einen Sinn macht.


Meldung:
29. Mai 2011
Bürgerversammlung der SPD Westende
Klaus Reuter referiert über demografischen Wandel
Großes Interesse und lebhafte Diskussion kennzeichneten die Veranstaltung der SPD – Westende zur Zukunft Endes.

Dr. Klaus Reuter, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft AGENDA 21 NRW e.V., referierte über Perspektiven zur Bewältigung des demografischen Wandels. In seinem Vortrag erläuterte er zunächst die allgemeinen kommunalen Herausforderungen. So erfordert die Finanznot der Kommunen eine kosteneffiziente Infrastruktur besonders in den Bereichen Schule und Sport, Straßenverkehrsnetz und Abwassernetz. Die Kosten dieser Infrastruktur, umgelegt auf immer weniger Bürger, drohen, den Einzelnen zu überfordern. Der derzeitige Umwelt- und Ressourcenverbrauch ist ökologisch und ökonomisch nicht tragfähig. Diese Probleme, so machte Klaus Reuter deutlich, sind nur im Dialog zwischen Politik, Verwaltung und den Bürgern zu bewältigen.

Der demografische Wandel trifft Regionen, Städte und auch Stadtteile ganz unterschiedlich. Doch seit 2004 übertrifft die Zahl der schrumpfenden Städte die der wachsenden Regionen. Die Altersstruktur verändert sich. Die geburtenstarken Jahrgänge der heute 45 - 50 –jährigen werden ab 2025 die Zahl der Senioren deutlich verstärken. Die Hochbetagten werden mehr, gleichzeitig kommen immer weniger Junge nach. Dieser Trend wird Herdecke eher als andere Kommunen treffen und wird sich besonders auf die Wohnungsnachfrage in Westende auswirken.

Hier fand in den 70- 80iger Jahren ein Bevölkerungszuwachs von 5.000 Menschen statt. Der Wohnungsbestand stammt aus dieser Zeit und wird zu einem großen Teil in den nächsten Jahren auf den Markt kommen. Hier wird Unterstützung nötig, um energetische Sanierungsdefizite aufzuholen und Häuser und Wohnungen vermarktbar zu machen. Klaus Reuter machte deutlich, dass eine weitere Ausweisung von Wohnbauflächen den Konkurrenzdruck auf den Altbestand erhöhen würde. Die Ansiedlung neuer Bürger hätte allenfalls einen kurzfristigen Effekt. Eine einzelne Kommune könne den Wettbewerb um Neubürger angesichts generell zurückgehender Bevölkerungszahlen kaum gewinnen.

Wichtig sei, dass sich Kommunen ein Handlungsprogramm aufstellen, das Ziele definiere und Maßnahmen initiiere. Dazu müssen finanzielle und personelle Ressourcen gesichert sein sowie ein Umsetzungszeitraum festgelegt werden. Nach einer Analyse des Ist-Zustands müssen Infrastruktur und Nahversorgung, Mobilität und Gebäudebestand an die veränderten Bedingungen angepasst werden. Nur ein solches Handlungsprogramm für die nächsten 20 Jahre könne verhindern, so Dr. Reuter, dass Politik und Verwaltung kurzfristigen Erfolgen nachjagten, die jedoch langfristige Ziele gefährdeten. Insofern lobte er die Initiative des SPD -Ortsvereins Westende gemeinsam mit den Bürgern ein Leitbild zu erarbeiten.



Meldung:
18. Mai 2011
Zukunft für Ende
Dr. Klaus Reuter referiert über Perspektiven zur Bewältigung des demografischen Wandels
Der SPD – Ortsverein Westende lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein zu einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema „Zukunft für Ende“.

Die SPD Westende hat im Januar eine erste Bürgerversammlung zum Thema Leitbildentwicklung für den Stadtteil Ende durchgeführt. In der Diskussion spielte die demografische Entwicklung eine wichtige Rolle. In einer zweiten Veranstaltung sollen nun Perspektiven zur Bewältigung des demografischen Wandels diskutiert werden. Als Referent steht Dr. Klaus Reuter, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft AGENDA 21 NRW e.V., zur Verfügung.
Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 26.05.11 um 19.30 Uhr im Restaurant Kronenstuben in Kirchende.


Meldung:
19. März 2011
Jahreshauptversammlung der SPD Westende
Haushaltsbeschlüsse beherrschendes Thema in 2010
Sowohl in den Rechenschaftsberichten von Ortsvereinsvorsitzender Karin Striepen als auch der Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften spielten die Haushaltsbeschlüsse der Jamaika-Koalition eine zentrale Rolle. So haben sich im vergangenen Jahr alle Parteigliederungen mit diesen umstrittenen Beschlüssen auseinandergesetzt. Juso-Vorsitzender Jan Schaberick erinnerte an die eindrucksvolle Demonstration gegen die Schließung des HoT MiTTendriN. Der Ortsverein konnte mit einer Bürgerversammlung mehr als 65 Bürgerinnen und Bürger begrüßen, die sich ebenfalls sehr kritisch zu den Planungen der Koalition äußerten, die Schule umzusiedeln und Turnhalle und Jugendzentrum aufzugeben. Bis heute, so die Berichterstatter, ist die Zukunft der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Ende nicht geklärt. Eine Arbeitsgruppe des Ortsvereins, die sich in der kommenden Woche konstituieren wird, will sich mit der zukünftigen Entwicklung Endes befassen und ein Leitbild für den Stadtteil entwerfen.

Ein weiteres Thema der Jahreshauptversammlung war die Diskussion der Bauleitplanung für das Westfalia-Gelände. Zentrale Kritikpunkte der Sozialdemokraten an der Planung sah der Ortsverein durch die Bürgerinformation am Vortag nicht ausgeräumt. Insbesondere die Inanspruchnahme von Flächen in der Ruhraue sowie die Höhe der Gebäude wurden kritisiert. Ein besonderer Knackpunkt für die Westender ist jedoch die geplante Errichtung eines Pflegeheims mit 80 Plätzen. Dieses schaffe ein Überangebot und entspräche nicht den Vorstellungen von alternativen und hochwertigen Wohnformen für Senioren, so Gerd Tebben, Vorsitzender der AG 60plus.


Meldung:
11. März 2011
Auch "Westfalia" Thema der Mitgliederversammlung
SPD-Ortsverein Westende lädt ein zur Jahreshauptversammlung
Zu seiner Jahreshauptversammlung lädt der SPD – Ortsverein Westende in die Kirchender Kronenstuben ein. Auf der Tagesordnung stehen neben den Rechenschaftsberichten des Vorstands auch die Berichte der Arbeitsgemeinschaften.

Anschließend soll über aktuelle und kommunalpolitische Themen wie über den Haushalt 2011, die Bauleitplanung für das Westfalia-Gelände sowie die Schulentwicklung in Herdecke diskutiert werden.

Neben den Westender SPD-Mitgliedern sind natürlich auch interessierte BürgerInnen herzlich eingeladen. Die Jahreshauptversammlung findet statt am Donnerstag, den 17. März 2011 um 19.30 Uhr.


Meldung:
26. Februar 2011
Herdecker Schullandschaft im Umbruch
EN-SPD informiert über Gemeinschaftsschule
In Herdecke wird sich die Schullandschaft verändern. Auch wenn man nichts tut. Dies machte Prof. Dr. Ernst Rösner in der Schulausschusssitzung am Mittwoch deutlich. Die Hauptschule, schon im laufenden Schuljahr mit 15 Schülern in der Klasse 5 von der Schulaufsicht nur geduldet, ist in ihrem Bestand extrem gefährdet. Doch auch für die Realschule könnte es mittelfristig eng werden.
Dieses Szenario ist nicht allein für Herdecke typisch, sondern betrifft viele Kommunen im Land. Darauf hat die rot-grüne Landesregierung mit der Einrichtung der Gemeinschaftsschule reagiert. In der Gemeinschaftsschule steht das Kind mit seinen Stärken im Vordergrund, ohne Selektion und Versagensängste. Längeres gemeinsames Lernen sowie mehr Chancengleichheit kennzeichnen diese Schule.
„Eine veränderte Schulstruktur sollte von einem breiten politischen Konsens getragen werden sowie den Wünschen der Eltern gerecht werden.“ So formulierte die Herdecker SPD im Schulausschuss ihre Vorstellungen zum weiteren Umgang mit dem Thema. Um auf dem Weg zu einer Neuordnung der Herdecker Schullandschaft alle Betroffenen mitzunehmen, steht die Information der Eltern und der Lehrerschaft an erster Stelle.
Was sind die Gründe für den Schulversuch? Was ist eine Gemeinschaftsschule? Wie sieht
eine Gemeinschaftsschule in der Praxis aus? Diese und weitere Fragen möchte das Forum „Bildung, Betreuung und Erziehung“ der EN-SPD beantworten und lädt ein zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, d. 2. März um 18.00 Uhr in die Hauptschule Am Sonnenstein. Prof. Rainer Bovermann, MdL, wird das Modell der Gemeinschaftsschule vorstellen und Schuldezernent Dieter Joachimi den Stand der Herdecker Schulentwicklungsplanung darstellen.



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